Das Crossover-Projekt

Der Rahmen

Das seit vier Jahren durchgeführte Crossover-Projekt ist aus einer Kooperation der
Wedding-Schule mit der bezirklichen Musikschule Fanny Hensel entstanden.
Ungefähr 20 Kinder der dritten und vierten Klassen haben dadurch die Gelegenheit
Musik und Tanz über einen zweijährigen Zeitraum unter der Anleitung des Tänzers
José Roque Toimil und des Musikers Frank Schneider zu entdecken und zu
erforschen. Mehrere Aufführungen eines erarbeiteten Bühnen-Stücks beschließen
jeweils eine einjährige Arbeitsperiode.

Die Idee

Im Gegensatz zu den üblich verwendeten linearen Erzählformen z.B. in Form von Märchen-Stoffen oder anhand eines Buches haben wir uns dem nichtlinearen Erzählen verpflichtet: Die im einjährigen Prozess entstandenen tänzerischen und akustischen Ereignisse werden am Ende in eine offene Dramaturgie gestellt, welche in den Köpfen der Zuschauer*innen im besten Fall Geschichten – linear oder nichtlinear – entstehen lässt.

 

Crossover entwickelt sich

Ab der dritten Crossover-Produktion wurde das Musik-Tanz-Team (anfänglich mit Hilfe des Kulturagenten-Programms) um die bildnerische Künstlerin Anna Falkenstein erweitert, welche die Bühnen-, Raum- und Kostümgestaltung als Kunstprojekt mit Schüler*innen übernimmt.

 

 

Für die Mitwirkenden bedeutet die Teilnahme an den wöchentlichen Proben am zweijährigen „Crossover-Prozess“ die Entwicklung einer echten Identifikation mit dem Projekt und eines nachhaltigen Willens und Durchhaltevermögens zur Erarbeitung der  Aufführungen, welche immer zum Abschluss eines Jahres vor vielen Zuschauern in der Wedding-Schule gezeigt werden.

F.J. Schneider, Februar 2018

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