Aktuelle Kulturprojekte

POP UP, PIRAT! / SPRACH – PAPIER – WERKSTATT.

POP UP, PIRAT!

Pirat und Tapir – die eine das Anagramm des anderen. So haben sie sich gefunden und teilen ihre Liebe zur Sprache und zum Reisen. Aus ihrem großen Überseekoffer ziehen sie immer wieder neue Pop Up-, Papier- und Pappobjekte. Mit ihnen erzählen sie Geschichten von und mit Synonymen, Alliterationen, Gedichten, Sprachmythen, Kauderwelsch, Zungenbrechern, Rap, Anagrammen und aussterbenden Worten. Pirat und Tapir eröffnen den Kindern eine völlig neue, spannende und spielerische Sicht auf den Umgang mit Sprache.

SPRACH – PAPIER – WERKSTATT

Der Tag beginnt mit einer kleinen Einführung, bei der die Kinder spielerisch Anagramme bilden, Wörter suchen, die in anderen versteckt sind, Zungenbrecher üben und Kauderwelsch übersetzen. Nach der Vorstellung falten die Kinder als erstes kleines Pop Up – Werk aus einem A3-Blatt das Programmheft. Dieses ist voll mit Sprachspielen und Rätseln aus dem Stück. Danach können die Kinder aus mehreren Angeboten wählen, welches Sprachphänomen sie in einem Pop Up – Kunstwerk gestalten. Das kann z.B. eine Anagram – Pop Up Karte sein, ein Alliterationen – Leporello, ein Versteckte Worte – Karusselbuch oder eine Zungenbrecher – Klappmaulkarte.

Weitere Infos und Trailer unter: www.portfolioinc.de.

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Picture this!

Schüler:innen der 6b erarbeiteten mit dem Autor, Performer und Regisseur Bastian Sistig eine performative Kiezführung, die verschiedene Zeitebenen des Berliner Weddings miteinander verband.

Die Schüler:innen erschlossen sich den Stadtraum spielerisch und setzten sich dabei mit historischen Zusammenhängen, Fragen nach Erinnerungskultur, öffentlicher Repräsentation und Zukunftsszenarien auseinander.

Die so entstandenen Recherche-Ergebnisse, Kommentare, Ideen und alternativen Erzählungen wurden gemeinsam ästhetisch verdichtet und in eine Aufführungsform gebracht, die ebenfalls im öffentlichen Raum hör- und sichtbar wurde.

In Kooperation mit:
Mnyaka Sururu Mboro (Berlin Postkolonial e. V.)
Michael Mohr (Mitte Museum, Bildung und Vermittlung)
Joy Weinberger (Textildesigner & Mitglied von PARA)

Hier erfahren sie mehr über Bastian Sistig.

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LernBrücken

Wir bauen LernBrücken durch Kulturelle Bildung.

Sechs Wochen lang haben zwei Künstlerinnen (Anna Falkenstein und Halina Kratochwill) mit je sechs Schulklassen der Wedding-Schule gearbeitet.

Lerninhalte wurden künstlerisch erarbeitet, wie beispielsweise das Alphabet mit dem Pinsel entdeckt oder das Thema Umweltschutz und Bienen kreativ bearbeitet. In mehreren Klassen stand das seelische Wohlbefinden sowie die eigene Identität im Fokus.

Wie gestalte ich mein Gesicht aus Stoff? Wie geht es mir mit Corona? Wie empfinde ich das Tragen der Masken? Was fehlt mir in dieser besonderen Zeit? Wie stell ich mir die Zukunft nach Corona vor? Wie mein Leben in zehn Jahren?

Entstanden sind viel ganz besondere Kunstwerke!

Viele der Arbeiten sind im Schulhaus ausgestellt.

Die LernBrücken haben im Herbst 2020 stattgefunden.

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S.O.S.- Schools of sustainability

Die Klimakrise erfordert schnelles Handeln und Umdenken auf allen Ebenen. Gemeinsam mit drei Berliner Schulen und acht Künstler*innen nimmt das Haus der Kulturen der Welt das System Schule in den Blick, um nachhaltige Veränderungsprozesse in Gang zu setzen: Wie können wir Nachhaltigkeit im Unterricht, im Gebäude und anderen Ressourcen, im Bewusstsein leben und erfahrbar machen? Im Zentrum steht dabei die künstlerische Forschung als Methode, prozessoffen und partizipativ neue Perspektiven auf die Welt und ihre Komplexität zu eröffnen. Begleitet wird der Prozess von Expert*innen aus Bildung, Ökologie, Politik und Sozialwissenschaften.

Am Ende steht der Entwurf eines neuen Curriculums, einer zeitgemäßen Form von Schule, die in ihrer Architektur und mit ihren Technologien sowie einer überarbeiteten Lehre zukunftsweisend ist. Auf einem Abschlusskongress werden am 22. September 2022 neben Workshops und Diskussionen auch die künstlerischen Projekte präsentiert. Im Herbst 2022 vermitteln zwei Lehrer*innen-Fortbildungen aus den Erfahrungen der Projektarbeit Handlungsempfehlungen für die schulische Praxis.

Beteiligte Schulen

Wedding-Schule, Heinz-Brandt-Schule, Gerhart-Hauptmann-Gymnasium

Beteiligte Künstler*innen

Aïcha Abbadi, Jana Engel, Erik Göngrich, Franziska Pierwoß, Ursula Rogg, Julia Jasmin Rommel, Johanna Schwab, Margo Zalite

Das Projekt wird künstlerisch-wissenschaftlich begleitet durch eine Studierendengruppe der Universität Duisburg-Essen unter der Leitung von Maren Ziese und Sarah Wenzinger.

Hier ein paar Impressionen

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Zukunftswerkstatt der Klasse 4b

Schüler:innen der Klasse 4b haben sich gemeinsam mit dem Team von Denk Mal Werten auf den Weg gemacht, wie die Wedding-Schule der Zukunft aussehen könnte.

In Anlehnung an die Disney-Methode haben sie geträumt, kritisiert und realistische Einschätzungen vorgenommen. Aus den Ergebnissen soll ein Banner mit Forderungen an die Schulleitung entstehen.

Die Ergebnisse fließen in die geplante Zukunftswerkstatt am 14.Mai 2022 ein.

Hier ein paar Impressionen

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Das Crossover-Projekt

Das seit vier Jahren durchgeführte Crossover-Projekt ist aus einer Kooperation der Wedding-Schule mit der bezirklichen Musikschule Fanny Hensel entstanden.

Ungefähr 20 Kinder der dritten und vierten Klassen haben dadurch die Gelegenheit Musik und Tanz über einen zweijährigen Zeitraum unter der Anleitung des Tänzers José Roque Toimil und des Musikers Frank Schneider zu entdecken und zu erforschen. Mehrere Aufführungen eines erarbeiteten Bühnen-Stücks beschließen jeweils eine einjährige Arbeitsperiode.

Hier ein paar Impressionen

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